Es ist Mittagszeit und die Pfanne mit heißem Fett
steht auf dem Herd. Es klingelt an der Tür, der Paketdienst bringt ein Paket für Sie,
noch eine kurze
Unterhaltung mit dem Boten und als Sie in die Küche zurückkehren schlagen Flammen aus der Pfanne...
Den größten Fehler den Sie jetzt begehen
könnten wäre das Feuer mit Wasser zu löschen!
Beim Eindringen des Wassers in das brennende Fett bzw. Öl kommt es zu einer schlagartigen Verdampfung des Wassers.
Millionen kleinster, heißer Tropfen steigen nun nach oben.
Etwa 1700 Liter Wasserdampf entstehen aus einem Liter Wasser.
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An diesen kleinen Tropfen haftet das brennende Fett, dies wird durch eine große Stichflamme sichtbar.
Diese Situation bezeichnet man als Fettexplosion.
Hier besteht nicht nur Gefahr für den Hausrat sondern auch für
die Person die den Löschvorgang eingeleitet hat!
Damit ein Fettbrand nicht zur Fettexplosion wird, hier einige Tipps:
Ruhe bewahren
Energiequelle unterbrechen (Strom, Gas)
Wenn möglich, den Topf mit dem passenden Deckel abdecken
Deckel eine Zeit lang nicht entfernen (Durchzündungsgefahr)
Im Zweifelsfall immer die Feuerwehr über Notruf 112 verständigen
(Lösch-) Decken sind eine Möglichkeit,
eignen sich aber nicht ideal zum Löschen, da sie durchbrennen können
Auch von Friteusen geht Gefahr aus:
Zum frittieren von z. B. Pommes Frites muss das Fett 160 – 180 Grad heiß sein.
Eine Friteuse reguliert die Temperatur über den Thermostat.
Bilderserie Fettexplosion
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Ist dieser defekt fängt
das Fett ab ca. 200 Grad an zu brennen.
Wichtig ist auch darauf zu achten,
dass an den zu frittierenden Lebensmittel
kein Eis mehr
haftet (Spritzgefahr & Volumenzunahme, Überlaufgefahr).
Friteusen sollen nicht unter Dunstabzugshauben betrieben werden!
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