Letztes Update:
18.05.2012

Besucher:
2554798
Eisunfälle
Immer wieder liest man im Winter in der Tagespresse über in zugefrorenen
Gewässer eingebrochne Personen. Nicht selten gehen solche Unfälle tödlich aus.

Erst wenn das Eis eine Dicke von ca. 15 Zentimetern hat trägt es sicher. Selbst wenn es tagelang minus 10 Grad sind, ist die Eisdecke nicht unbedingt immer ausreichend dick. Unterschiedliche Wassertiefen, Quellen, Zu- und Abläufe oder aber auch Schnee auf dem Eis machen den Unterschied. Schneebedeckte Eisflächen beispielsweise sind meistens dünner als schneefreie.

Grundsätzlich kann man sagen: Wenn die Eisfläche nicht zum Betreten frei gegeben ist, sollte man sich auch daran halten. Erkennen kann man dies an Hinweisschildern im Uferbereich. Auf jeden Fall betritt man das Eis auf eigene Gefahr!

Die größte Gefahr für eine ins Eis eingebrochene Person ist die Unterkühlung.
Dadurch schwinden auch die Kräfte und es droht ein Bewusstseinsverlust.
Dieser Zustand kann sich schon nach wenigen Minuten einstellen!

Maßnahmen:

Notruf 112 (siehe Verhalten im Notfall Link), bedenken Sie:
Die Feuerwehr benötigt unter Umständen bis zu acht Minuten,
das ist im Falle einer Eisrettung eine Lange Zeit!

Versuchen, den Eingebrochenen mit langen Hilfsmitteln (Leiter, Stangen,
Äste, Bretter...) vom Ufer aus dem Wasser zu ziehen

Bei dem Versuch sich dem Eingebrochenen zu nähern nur auf dem Bauch robben, damit sich das Gewicht auf dem Eis verteilt.
Achtung: Einbruchgefahr!

Menschenkette: Wird von mehreren Menschen gebildet, die sich hintereinander auf den Bauch legen und sich jeweils an den Beinen des Vordermanns festhalten.
Achtung: Einbruchgefahr!

zum Seitenanfang

zurück zum Serviceüberblick