Übung unter realistischen Bedingungen
"Wohnhausbrand mit Menschenrettung", so lautete die Aufgabenstellung die Wehrführer Reinhard Hetzel
und Thomas Wagner am Mittwochabend der Mannschaft präsentierten.
Schon um 18:30 Uhr rückte der Löschzug zur Alarmübung in die Rheinau aus.
Im brennenden Haus befanden sich ein gehbehinderter Mann im Rollstuhl auf einem Balkon
und drei weitere Hausbewohner, darunter ein Kind (Dummies).
Feuerschein und dichter Rauch drang beim Eintreffen der Feuerwehr aus dem Gebäude.
Nach einer Lageerkundung durch den neu ausgebildeten Zugführer Martin Gräf wurde
sofort die Drehleiter in Stellung gebracht um den Rollstuhlfahrer vom Balkon zu retten.
Parallel dazu gingen zwei weitere Trupps mit Atemluftgeräten zur Menschenrettung
und Brandbekämpfung in das Gebäude vor.
Auch hier wurden neu ausgebildete Atemschutzgeräteträger mit eingesetzt.
Das Arbeiten unter realistischen Bedingungen muss immer wieder trainiert werden,
um die Feuerwehrleute optimal für solche Einsätze vorzubereiten.
Darüber hinaus wurden Sicherheits-Trupps bereitgestellt,
das Gebäude einsatztaktisch belüftet,
eine Wasserversorgung aufgebaut und die Einsatzstelle ausgeleuchtet.
Auch die Absprache der Einsatzleiter und die Koordination der Gruppenführer untereinander,
ist immer wieder ein wichtiger Gesichtspunkt bei solchen Übungen.
Nach einer Nachbesprechung bedankten sich die Wehrführer für die tolle Vorbereitung der Übung,
das realistische Szenario und bei der Mannschaft für die rege Teilnahme und ihre ständige Einsatzbereitschaft.
Detlef Schneider
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