Letztes Update:
18.05.2012

Besucher:
2554792
„Brand nach Explosion bei Schweißarbeiten, der Besitzer wird noch in der Halle vermisst.“
...so lautete die Ausgangslage für eine Einsatzübung der Feuerwehr Mülheim-Kärlich.
Übungsobjekt war die Schnapsbrennerei der Familie Bengel in
der Römerstraße in Mülheim-Kärlich.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war der Werkstattbereich stark verqualmt
und konnte nur noch unter Atemschutz betreten werden. Die vermisste Person wurde vom ersten Angriffstrupp schnell gefunden. Sie war jedoch unter einem Anhänger eingeklemmt dessen Stützrad durch die Explosion des Schweißgerätes abgerissen wurde. Eine Rettung war durch den Einsatz von hydraulischen Hebekissen möglich. Diese wurden, nachdem die Werkstatthalle durch Einsatz eines Überdrucklüfters weitestgehend rauchfrei war, zum Einsatz gebracht und dadurch die Person befreit.

Ein Warnschild am Eingang der Halle wies die Feuerwehrmänner darauf hin, dass in der Halle auch ätzende Stoffe gelagert sein könnten. Tatsächlich entdeckte
ein weiterer Trupp beim Begehen der nun rauchfreien Werkstatt ein beschädigtes Fass, aus dem eine ätzende Flüssigkeit austrat. Mittels einer Manschette wurde das Leck abgedichtet.

Familie Bengel zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Möglichkeiten die eine Feuerwehr hat, um mit solchen Einsatzlagen klarzukommen.
Mit einem kleinen Umtrunk bedanke sie sich bei den Einsatzkräften und wünschte sich, dass die Feuerwehr nur zu Übungszwecken zu ihnen kommen müsse.

Werner Baltes

Weitere Bilder gibt es hier

Zurück zu den News